Die Mutter Theresa von Bajo Flores

Hilfe für Argentinien:

Die Wirtschaftskrise in 2002 hat Argentinien radikal verändert. Der einst reichste Staat Lateinamerikas war bankrott und hat mit sich viele seiner Einwohner in eine wirtschaftliche Krise gestürzt.
Viele Bürger der Mittelschicht fanden sich plötzlich ohne Erspartes, ohne Arbeit und ohne Sicherheit wieder. Die Unterschicht wächst seitdem kontinuierlich, absolute Armut steigt.
Bereits in Buenos Aires sehen Sie Zeugnisse dieser Entwicklung: Menschen, die heimatlos geworden sind schlafen und wohnen auf der Straße mitten in den besten Vierteln der Stadt. Nachts arbeiten die Cartoñeros, der wachsende Berufszweig der Müll- und Kartonsammler.

Kaum eine Stunde außerhalb der Stadt wird jedoch die Armut noch deutlicher sichtbar: heruntergekommene, arme Häuser, schlechte Straßen, kein Telefon, kaum Elektrizität. All das in unmittelbarer Nähe der schicken Metropole Buenos Aires. In diesen Vororten zeigt sich Argentinien von seiner ärmlichsten Seite und genau hier bietet sich für humanitäre Organisationen noch ein weites Betätigungsfeld.

Unser Hilfsprojekt in Argentinien:

Hilfsprojekt ArgentinienWir unterstützen zu diesem Zwecke die Stiftung Margarita Barrientos und den Comedor "Los Piletones", ein inzwischen umfangreiches Projekt in einem dieser Vororte.

Margarita Barrientos ist eine couragierte Frau, die Armut als Tochter einer großen Familie ohne Vater selbst erlebt hat.
Zusammen mit Ihrem Mann Isidro hat sie aus dem Nichts in Ihrem Hause einen "Comedor", einen Speisesaal ins Leben gerufen, der vielen Kindern Frühstück, Mittagessen und Abendessen kostenlos austeilt, die sonst keine regelmäßigen Mahlzeiten zu Hause erhalten würden.
Inzwischen weit über die Grenzen des Ortes bekannt, konnte sie ihre Arbeit auch auf ein kleines Gesundheitszentrum, einen Kinderhort und ein Altenheim ausweiten.

Die Energie und Liebe, mit sie ihrer Arbeit nachgeht, die für sie mit keinerlei Einkommen verbunden ist, ist bewundernswert. Sie ist ein Hoffnungsschimmer für die Armen in Argentinien.